+++Namensänderung!! Eine wichtige Bekanntmachung+++
Konferenz der Straßenkinder und Flüchtlingskinder 2015 in Berlin, am 25. September 2015, 16.00 im Berliner FEZ, großer Saal
Aus aktuellem Anlass haben wir uns dazu entschlossen, das ursprüngliche Konzept der „Konferenz der Straßenkinder“ zu erweitern und dies auch durch den Titel der Veranstaltung auszudrücken. Schon vor Monaten hat die Ständige Vertretung der Straßenkinder zum Thema Solidarität mit Flüchtlingen – insbesondere mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen – Stellung bezogen und darüber diskutiert, wie man diese in unsere Arbeit zur politischen Selbst- und Mitbestimmung einbeziehen kann. In der Zwischenzeit sind weitere Tausende von Jugendlichen im Alter von 14 Jahren vor den Kriegen in Syrien und Afghanistan, vor der Armut in Albanien, vor der Diktatur
in Eritrea zu uns gekommen, um in unserem Land Schutz und Sicherheit zu finden.
Zu unserer Konferenz, mit dem Titel: „Mein Name ist Mensch“, die im Beisein und unter der Schirmherrschaft der Bundesjugendministerin Manuela Schwesig und des Präsidenten der Bundeszentrale für Politische Bildung, Thomas Krüger, stattfinden wird, werden nun auch viele Flüchtlingskinder teilnehmen. So wird unser Treffen zu einem Ort der Begegnung, der Verständigung und der Zusammenarbeit und damit zur Konferenz der Straßenkinder und Flüchtlingskinder in Deutschland.
In Vorbereitung der 2. Konferenz der Straßenkinder am 25./26. September 2015 in Berlin stellen wir hier jeden Tag eins der
15 Diskussionsthemen des WORLD CAFÈS der Konferenz vor:
Heute Teil 7: Geschlossen Heime?
Hannelore Elsner: „Ich selbst habe mir nun mit meinem Besuch in einem Berliner Flüchtlingsheim einen Eindruck verschafft wollen, was Priorität hat, bei der Hilfe vor Ort.
Ich sah Menschen, die gezeichnet sind von Angst der letzten Jahre. Sie brauchen unbedingt unseren Schutz und Geborgenheit.
Gemeinsam mit KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not International haben wir in den letzten Wochen die Voraussetzungen zur Aufnahme der ersten unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin hergestellt. Der jüngste ist 14 Jahre alt und konnte vor eine paar Tagen einziehen. Er und die anderen haben nun endlich ein eigenes Zimmer und Menschen um sich herum, darunter Psychologinnen und SozialarbeiterInnen die Tag und Nacht für sie da sind.
An dieser Stelle möchte ich mich auch persönlich und öffentlich bei der Hilfe der HIT Stiftung- Kinder brauchen Zukunft bedanken. Sie hat es erst möglich gemacht, dass wir so schnell die ersten Flüchtlingskinder aufnehmen konnten.
Doch noch bleibt viel zu tun. Eine ganze Etage muss um- und ausgebaut werden, damit weitere Kinder kommen können…“
Informationen und Hilfeangebote unter karunaberlin@t-online.de
Viele von uns waren noch so klein, dass wir uns heute nicht erinnern können, dass wir von unseren Müttern und auch Vätern nicht geliebt wurden (vielleicht weil sie selbst nie geliebt wurden?). Dann kann es geschehen, dass man sich nicht fühlen kann, dass man keine Verbindung zu sich selbst hat.
Deshalb sind Selbstverletzung , Alkohol und Drogen für einige von uns ein Mittel oder Medikament zur Flucht aus der Realität.
(Lucas, Hamburg)
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Hier Teil 6 der Vorstellung der Themen der kommenden Straßenkinderkonferenz: Jugendhilfe