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KARUNA Sozialgenossenschaft gegründet

Am 17.09.2016, 14:45 Uhr war es geschafft: Im Beisein von 50 Gästen gründeten 31 anwesende Jugendliche, Mitbürger, Firmen und Institutionen feierlich die KARUNA Sozialgenossenschaft mit Familiensinn eG.
Ein von uns viel diskutiertes Vorhaben, ein lang ersehnter Traum ist nun Realität geworden. Die KARUNA Sozialgenossenschaft mit Familiensinn ist eine der ersten Jugendgenossenschaften in Deutschland mit Inklusionscharakter. Gewählt haben die Gründer, darunter die Auszubildende Michaela Metz aus Brandenburg, die Sozialpädagogin Britta Rusche aus Schleswig-Holstein, der Oberstaatsanwalt a.D. und Schauspieler Dietrich Kuhlbroth aus Berlin, der Songpoet Christian Haase aus Leipzig, die GLS Treuhand e.V. aus Bochum, die Künstlerin Babette Brühl aus München, der Pädagoge Burkhard Czarnitzki aus Hamburg, der Reiseunternehmer Oliver Behrendt aus Berlin, der Fotograf Lutz Müller-Bohlen aus Berlin, die Jugendliche und Mitarbeiterin im Bundesfreiwilligendienst Oxana Schreine aus Hamburg, die Schulreformerin Margret Rapsfeld aus Berlin, die HIT Stiftung des Familienunternehmens Dohle aus Siegburg, die Beratergesellschaft Schwarz-Szmania aus Berlin u.v.m.

Für den Aufsichtsratsvorsitz wurden gewählt: Felix Dresewski aus Köln, Susanna Krüger aus Berlin und Michael Albert Seberich aus Brandenburg

Als BeraterInnen des Aufsichtsrates und des Vorstandes wurden bestellt: die Jugendlichen Hanna Adler, 17 Jahre, und Laura Berger, 18 Jahre.

Für den Vorstand wurden gewählt: Annegret Spelleken aus Frankfurt am Main und Jörg Richert aus Berlin

Was schon seit Jahren geübt wurde, darf nun täglich gelebt werden, in einer Sozialgenossenschaft mit Familiensinn, auf Augenhöhe mit Jugendlichen, die bisher am Rand der Gesellschaft lebten, in einer Wahlfamilie – und das gern auch ein Leben lang!

Werden Sie Teil unserer Familie, machen Sie mit! www.karuna-sozialgenossenschaft.de

Gedenken

Chiara interviewt die Initiatoren der Veranstaltung:

MOMO (Voce of disconnected Youth) gedenkt den Opfern des Nationalsozialismus, heute auf dem Alexanderplatz in Berlin

 

 

Miteinander stehen, gemeinsam singen!

„Miteinander stehen, gemeinsam singen“ – unter diesem Motto wollen der Chorverband Berlin, InterKÖrmet e.V., die Werbegemeinschaft der Berliner Bahnhöfe und der bekannte belgische Mädchenchor SCALA in diesen Tagen ein Zeichen setzen für mehr Menschlichkeit und gegen Rassismus. Am Samstag, 28. November 2015, von 13.00 bis 15.00 Uhr, werden deshalb Hunderte von SängerInnen, Reisende und Besucher im Hauptbahnhof Berlin u. a. die Chorversion des Ärzte-Hits „Schrei nach Liebe“ gemeinsam singen. Moderiert wird das große Miteinander-Singen von der deutsch-iranischen Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai.

Die aktuelle Situation der Flüchtlinge, die strittige Asylpolitik Europas, die vielen Montags-Demonstrationen und die vermehrt feigen Brandanschläge auf Unterkünfte in einzelnen Bundesländern schreien förmlich nach Hilfe und Solidarität, um den europäischen Gemeinsamkeits-Gedanken wieder in die hitzigen Köpfe der Menschen zu bringen. Denn da wo Sprachen und Gesten verschieden sind, fördert gerade Musik als die „Weltsprache“ und das gemeinschaftliche Singen das Gefühl des Zusammenhalts.

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