Archiv der Kategorie: Presseinfos

GEMEINSAME PRESSEINFORMATION

  • IKK Brandenburg und Berlin (IKK BB)
  • Jungagiert e.V.
  • KARUNA prevents
  • Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo)

 „Rauchen mit Köpfchen“ – Was Jugendliche zu „Shisha“ wissen sollten

(Berlin, 15.02. 2021) Seit dem 3. Februar ist es online: „Rauchen mit Köpfchen“, das Aufklärungsvideo rund um das Shisha-Rauchen, entwickelt und produziert von Jugendlichen für ihre Altersgenoss*innen. Das Video ist Bestandteil der gemeinsamen Präventionskampagne der Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK BB), dem Verein jungagiert e.V., des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) sowie KARUNA prevents.

Mit dabei ist der Sänger und Youtuber Danergy:  Er sorgt im Clip für den lockeren Einstieg ins Thema. Wegen der Corona-Pandemie fand der dreitägige Video-Workshop digital statt: Sechs junge Berliner und Brandenburger Auszubildende diskutierten ihre Ideen zum Stichwort Shisha:Herausgekommen ist ein jugendgerechtes, buntes Community-Video, begleitet von praxisnahen Blogbeiträgen, einem Quiz und interaktiven Info-Stories mit Animationen.

Das Video „Rauchen mit Köpfchen“ ist im Themenspezial #abdampfen

auf www.we-like.com/abdampfenund auf dem Youtube-Kanal von Danergy, mit bereits über 20.000 Aufrufen, zu finden.

 Warum das Thema Shisha?

Das gemeinsame Rauchen von Shishas ist eine beliebte Freizeitaktivität. Gesundheitliche Risiken und das vorhandene Abhängigkeitspotenzial von Shisha-Tabak und dessen Inhaltsstoffen wird allerdings oft vernachlässigt.

„Zusammen mit verschiedenen Akteuren hat die IKK BB eine Vielfalt präventiver Ansatzpunkte erkannt, um junge Menschen altersgerecht mit einem Aufklärungsprojekt zum Shisha-Rauchen zu erreichen. Wir fördern und begleiten die Kampagne Rauchen mit Köpfchen daher gern vor dem Hintergrund der Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten“, begründet Victoria Bogedain, Projektverantwortliche im IKK BB-Präventionsteam, das Engagement der IKK BB im Projekt. 

Zu den Risiken beim Shisha-Rauchen gehört auch die Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftungen. So informierte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales bereits 2018 in der Shisha-Kampagne „Lüften statt vergiften!“ zu dem giftigen Gas. Kohlenmonoxid entsteht in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen beim Verbrennen der Kohle und kann zu akuten gesundheitlichen Notfallsituationen führen. 

 Darum geht es in der „Shisha“-Kampagne:

Ziel der mit dem Video startenden Kampagne ist es, wichtige Präventionsbotschaften rund um das Shisha-Rauchen aufmerksamkeitsstark an die jugendlichen Zielgruppen zu vermitteln. „Die entwickelten Elemente und digitalen Angebote des Projektes erreichen Jugendliche und junge Erwachsene direkt in ihren Lebenswelten. Sie vermitteln Wissen und klären gleichzeitig über Risiken der Wasserpfeife auf. Das Ganze in jugendgerechter Form und Sprache, aber ohne erhobenen Zeigefinger,“ erläutert Ronny Türk, Vorstandsmitglied des jungagiert e.V., das pädagogische Konzept des Projekts.    

Geplant ist, die digitalen Angebote des Projektes mit passenden Live-Angeboten für Jugendliche zu verknüpfen, sobald Präsenzveranstaltungen wieder möglich sind. Linda Kröger vom außerschulischen Lernort für Suchtprävention KARUNA prevents beschreibt: „Seit über dreizehn Jahren bieten wir erfolgreich vielfältige Präventionsveranstaltungen für Schüler*innen an. Das Thema Shisha-Rauchen wird immer relevanter. Darum sind wir froh, Teil der Kampagne zu sein und unseren Tabak-Parcours um eine Shisha-Station zu bereichern.“.

Nähere Informationen zum Projekt „Shisha-Rauchen“ und zu den einzelnen Bestandteilen der Kampagne finden Sie auf der Webseite: www.we-like.com/abdampfen.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung:

 Pressekontakte

IKK Brandenburg und Berlin (IKK BB)                                         
Gisela Köhler,
Tel.: (0331) 64 63 160

Jungagiert e.V.                                                                                
Ronny Türk, Tel.: (030) 55578636

KARUNA prevents                                                                          
Linda Kröger, Tel.: (030) 55153360

Meet and Greet mit BossHoss

Berliner Straßenkids und ihre Betreuer bei „The BossHoss“: 40 Tickets bezahlt das Berliner „Institut für Sozialmedizinische Begutachtung und Förderung“ und ermöglicht ein Meet & Greet
Die Max-Schmeling-Halle tobte am Samstagabend (6.4.2019), als The BossHoss die Bühne betraten. Schon vorher kamen 40 Berliner Straßenkinder und ihre Betreuer vom KARUNA e. V. in den Genuss eines persönlichen Treffens. Ermöglicht hatte dies das „Institut für Sozialmedizinische Begutachtung und Förderung (ISBF)“ durch eine Spende über insgesamt 3.000 Euro.
„Im Rahmen unserer Arbeit im Institut werden wir täglich immer wieder mit schwierigen sozialen Fällen konfrontiert und wissen dadurch, wie wichtig es ist, besonders für Kinder und Jugendliche mit sozialen Problemen, frühzeitig und mit aller Kraft zu helfen. Wir spenden jährlich für gemeinnützige Zwecke. Mit unserer Spende für KARUNA wollen wir einen kleinen Teil dazu beitragen, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Für die Kinder und Jugendlichen sollen sic neue Perspektiven für ihre Zukunft auftun, sie sollen Spaß am Leben haben und Begeisterung erleben“, sagt Sabine Schulze, die Geschäftsführerin des ISBF.
Bei KARUNA war die Freude groß. Nicht häufig haben die durch den Verein begleiteten Jugendlichen unbeschwerte Abende, und auch die Betreuer selbst freuten sich über ein tolles Konzerterlebnis mit ihren Schützlingen bei The BossHoss.
KARUNA bedeutet Empathie und Mitgefühl. Von diesem Gedanken getragen hat es sich KARUNA e. V. vor 30 Jahren zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen in Not zu helfen. Schätzungsweise zwischen 40 000 und 100 000 junge Menschen in Deutschland leben im gesellschaftlichen Abseits, sind suchtmittelabhängig, therapiebedürftig oder obdachlos. Ihnen ihre Würde zurückzugeben, Hilfe auf Augenhöhe anzubieten und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen für ihre individuellen Krisensituationen zu suchen, dafür steht KARUNA. Viele Jugendliche bei KARUNA kommen aus schwierigen Elternhäusern und haben oftmals dramatische Erlebnisse hinter sich. Den Jugendlichen zugewandt, wertschätzend und fachlich professionell unterstützt KARUNA sie dabei, ihren Lebensweg erfolgreich zu gehen. Weitere Informationen unter www.karuna-berlin.de.

Foto: Michèl Passin

Pressemitteilung

Heute haben der KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not International e. V. und das Gläserne Labor in Berlin die Ausstellung neuer Lernstationen „Von Wimpertierchen und badenden Eiern“ unter Anwesenheit der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales feierlich eröffnet.
Im Rahmen der Zusammenarbeit des KARUNA e.V. und des Gläsernen Labors in Berlin-Buch haben 40 Schüler aus den Lernfamilien der 7 und 8. Klasse der KARUNA Montessori Gemeinschaftsschule unter reellen Laborbedingungen zu chemischen und biologischen Phänomenen des Tabaks und des Alkohols geforscht. In diesem Zusammenhang sind auch Ideen der Schüler entstanden, wie die Präventionsparcours von KARUNA pr|events noch wirkungsvoller gestaltet werden könnten. Einige der Ideen wurden nun für die interaktiven Präventionsparcours von KARUNA pr|events umgesetzt.
In einer innovativen Lernausstellung werden die Ergebnisse des sechsmonatigen Suchtpräventionsprojekts in den Räumlichkeiten von KARUNA pr|events für viele weitere Berliner Kinder und Jugendliche erlebbar gemacht. Die neuen Lernstationen ermöglichen den ca. 20.000 Schülerinnen und Schülern, die KARUNA pr|events jährlich besuchen, die noch tiefere Auseinandersetzung mit der Wirkungsweise von Tabak und Alkohol.
Ziel der erweiterten Ausstellung ist es, die forschungsnahen Experimentierkurse des Gläsernen Labors mit den Präventionsangeboten von KARUNA pr|events zusammenzubringen, so dass möglichst viele Schüler und Multiplikatoren von den Projektergebnissen dieses einmaligen Kooperationsmodells profitieren können.

Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Frau Köhler-Azara:
„Durch die Kooperation des Karuna e.V. und dem Gläsernen Labor war es möglich, dass Schülerinnen und Schüler durch Experimentieren eigene Erkenntnisse über die Wirkungen von Alkohol und Tabakrauch auf Lebewesen gewinnen konnten. Als Landesdrogenbeauftragte begrüße ich es sehr, dass sich die jungen Menschen aktiv und mit Spaß an der Sache suchtpräventives Wissen erarbeitet haben. Und ich gratuliere den Initiatoren des Projektes zu ihrer Idee, Suchtprävention erlebbar zu machen.“

Gläsernes Labor, Christian Forbrig:
„Oft führt Der Reiz des Unbekannten dazu, Drogen aus Neugier auszuprobieren. Dem konnten
wir vorgreifen, indem wir Substanzen wie Tabak, Alkohol und Cannabis aus einer analytischen
Perspektive betrachteten und damit die von ihnen ausgehenden Risiken aufdecken konnten. Zum Erfolg des Projektes führte bestimmt auch der Projektcharakter, über einen längeren Zeitraum mit denselben Bezugspersonen intensiv an einem Thema und über verschiedene Zugänge zu arbeiten. Dazu gehörten Experimente im Labor, Exkursionen in professionelle Analytiklabore, Gespräche mit Betroffenen und die Nachbearbeitung im Unterricht.“

KARUNA e. V., Jörg Richert:
„Wir freuen uns über die Ausstellung und die neuen Lernstationen, die aus der Zusammenarbeit des KARUNA e.V. und dem Gläsernen Labor entstanden sind, weil so Präventionsangebote nachhaltig wirken können. Selbständig und wissenschaftlich gewonnene Erkenntnisse werden in die Lebenswelt junger Menschen integriert und befähigen sie zu einer bewussten und fundierten Entscheidung im Umgang mit Drogen. Wir beabsichtigen mit der Ausstellung bei KARUNA pr|events unsere Präventionsangebote mit der pädagogisch wertvollen und forschungsnahen Arbeit im Gläsernen Labor zu verknüpfen und für möglichst viele Kinder und Jugendlichen erlebbar zu machen.“

Eröffnungsfeier: Montag, den 22.Juni 2015 Veranstaltungsort: KARUNA pr|events, 1.Stock des Mauritiuskich-Einkaufscenters, Mauritiuskrichstr.3, 10365 Berlin – Lichtenberg
Zeit: 10:45 – 13:30